Nachlese zu den Umwelttagen 2010

Am 8. und 9. Oktober fanden auf dem Campus Charité Mitte unsere Umwelttage statt. Hier gab es verschiedene Möglichkeiten sich an den Infoständen zu informieren und zu diskutieren zu und über Umweltschutz am Arbeitplatz, zu Hause und darüber hinaus - das ganze bei einem leckeren Frühstück – natürlich ökologisch.

Verschiedene Führungen beispielsweise zum neuen Notstromaggregat, zur Leitwarte, durch das Tunnelsystem (dem Abfall auf den Weg geschaut) und weitere erlaubten eine Blick hinter die Kulissen. Besonders großer Andrang herrschte bei den Tunnelführungen („Underground“). 

Was gab es sonst noch - eine breitgefächerte Ausstellung mit Infoständen zum Thema Abfall unter dem Motto „Ich bin dann mal weg“, zu Gefahrenstoffen, Grünanlagen der Charité (Wie viele und welche Bäume gibt es an der Charité) und mehr – mit einem Blick in die Historie des Umweltschutzes an der Charité und darüber hinaus zur Chronik der Abfallbeseitigung nicht nur in Berlin. Denn wer wusste schon, dass bereits 3000 v.u.Z. in der indischen Stadt Mohendjo mehrgeschossige Steinhäuser Müllrutschen besaßen. Der Müll landete in Tongefäßen, die vor die Mauern der Stadt gebracht wurden. Entsorgungspartner der Charité zeigten die „Reise“ der Abfälle nach Verlassen der Charité bis hin zu ihrem endgültigen Verbleib. Und es gab viel Wissenswertes über den Tellerrand hinaus. Mit Vertretern aus Behörden, Verbänden wie das Umweltamt, der BUND und das Umweltbundesamt konnten die Beschäftigten, Besucher und Patienten diskutieren zu Themen wie Strom sparen zu Hause, sinnvolle Begrünung von Innenhöfen, Schadstoffquellen in Innenräumen und biologische Vielfalt in Berlin als artenreichste Stadt Mitteleuropas. 

Die Plakate der Ausstellung werden im Rahmen einer Wanderausstellung auch an den anderen Standorten der Charité gezeigt. 

Eindrücke von den Umwelttagen finden Sie hier.